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Wwoofing in Neuseeland

Du willst das echte Farmleben Neuseelands kennen lernen oder einfach nur Zeit zwischen zwei Jobs überbrücken? Dann ist WWOOFen vielleicht das Richtige für Dich.

WWOOFing in Neuseeland: Was bedeutet eigentlich die Abkürzung WWOOF?

WWOOF steht für World Wide Opportunities on Organic Farms und ist ein Netzwerk von Freiwilligen und Bio-Bauernhöfen in über 100 Ländern. Die Vereinigung hat es sich zum Ziel gemacht, Stadtmenschen mit dem Landleben in Kontakt zu bringen.

Mittlerweile steht der Begriff in Neuseeland auch allgemein für Arbeit gegen Unterkunft, auf Farmen, in Familien oder in Hostels. WWOOFen ist also nicht nur was für Öko-Fans. Viele Backpacker nutzen diese Stellen als Überbrückung zwischen bezahlten Jobs. 

Wichtig: Anders als bei Backpacker-Jobs oder als Au-pair verdienst Du hier kein Geld. Du kannst Deine Sprachkenntnisse verbessern und lernst viel über das Landleben jenseits aller Klischees. Oder Du willst nur ein paar Wochen gratis im Hostel bleiben und packst dafür mit an. 

WOOFing in Neuseeland – ist das was für mich?

Als WWOOFer bist du auf einer der vielen Farmen in Neuseeland zu Gast und erledigst ganz unterschiedliche Arbeiten. Dafür bekommst Du Unterkunft und Verpflegung.

Beim WWOOFen lernst Du Land und Leute intensiv kennen. Die Gastgeber sind nicht Deine Chefs, sondern begegnen Dir freundschaftlich auf Augenhöhe. Du verbesserst Dein Englisch, Deine sozialen Kompetenzen und bekommst konkretes Wissen über nachhaltige Landwirtschaft.

WWOOFing ist das Richtige für Dich, wenn Du handfeste Lebens- und Arbeitserfahrung in Neuseeland sammeln möchtest. Du solltest gesund und belastbar sein und keine Angst haben, Dir die Finger schmutzig zu machen. Arbeitserfahrung in der Landwirtschaft ist nicht nötig; Interesse und Offenheit reichen völlig.

Überlege vor dem Aufenthalt genau, ob Du Dir die Arbeit zutraust und Dich dafür begeistern kannst, sonst wird es schnell frustrierend. Die Unterkünfte und Arbeiten sind so vielfältig wie das Land, so dass jeder seine Fähigkeiten einbringen kann.

Die Gastgeberliste bekommst du als Mitglied direkt über wwoof.nz mit einer Jahresgebühr von 40NZ$. Viele Angebote sind aber auch frei im Internet verfügbar. Stichwort: “Work for accomodation”. Denn Arbeit gegen Unterkunft bieten auch konventionelle Farmen, Hostels, Unternehmen und Familien. 

Oft lohnen sich solche Jobs als Zwischenlösung, wenn Du gerade keine bezahlte Arbeit findest. Für das ganze Working Holiday-Jahr sind sie eher ungeeignet, weil Du natürlich nichts für die Reisekasse verdienst.

Übrigens: Eine andere Art von “Arbeit gegen Unterkunft”, inklusive Bezahlung, bietet ein Au-pair-Jahr in Neuseeland. Informiere Dich hier direkt auf unseren Seiten.

WWOOFing im Überblick

Hier erfährst du mehr über Arbeitszeiten, Verdienst und Unterkunft beim WWOOFing.

Stundenanzahl

Beim ursprünglichen WWOOFing steht die Farmarbeit im Mittelpunkt und ist nicht nur Mittel zum Zweck, um eine Unterkunft zu ergattern. Du solltest Dich also unbedingt für ökologische Landwirtschaft oder das Landleben interessieren.

Mit Arbeitgebern wie Hostels machst Du einen Deal: Wie viel Arbeit ist Dir die Unterkunft wert? 

Beim WWOOFen arbeitest Du oft zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche. Es bleibt also genug Freizeit, um die Umgebung zu erkunden, oder die weitere Reiseroute und Jobs zu planen.

Kosten

Der Austausch zwischen Gastgeber und Freiwilligen findet ohne Geld statt. Du musst also weder für die Unterkunft bezahlen, noch darfst Du Lohn für deine Arbeit erwarten.

Dir bleiben die üblichen Kosten wie Anreise und Versicherung. Wenn Du Dich für WWOOFing als Überbrückung entscheidest, hast Du Flug und Visum ja bereits bezahlt.

Auch eigene Freizeitaktivitäten musst Du selbst tragen. Eine WWOOF-NZ-Mitgliedschaft für 40NZ$ hilft dir, mit Biofarmen in Kontakt zu kommen. Viele Gastgeber findest Du aber auch auf kostenlosen Plattformen im Internet. 

Unterkunft

Dein Gastgeber ist dazu verpflichtet, eine “angemessene” Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung zu stellen.

Das bedeutet, Du hast einen sicheren, trockenen und warmen Schlafplatz und genug zu Essen und zu Trinken.

Das kann ein eigenes Zimmer sein oder sogar ein Wohnwagen. Informiere Dich also vorab, wie Du untergebracht bist und was es zu Essen gibt.

Hostels haben oft ein paar “Langzeitgäste”, die zum Beispiel mit sauber machen und sich damit die Unterkunft im normalen Hostelzimmer verdienen. 

Happy Backpacker

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Torben S.