Deine Neuseeland-Reise beginnt

Endlich in Neuseeland angekommen. Was sind die nächsten logischen Schritte, um in Dein Abenteuer zu starten?

Wie hole ich das Maximale aus meinem Auslandjahr?

Nach Monaten der Vorbereitung und Vorfreude ist es nun so weit: Dein Work and Travel in Neuseeland beginnt. Egal, ob Du zu Hause frisch aus der Schule kommst, von der Uni oder aus dem Berufsalltag: Dieses Jahr wird die Zeit Deines Lebens. Du wirst magische Orte sehen, neue Freunde treffen, Herausforderungen meistern und besser Englisch sprechen als je zuvor. Voller Erwartungen steigst Du aus dem Flugzeug. 

Die Möglichkeiten vor Ort können erstmal überwältigend sein. Was musst Du erledigen, wo findest Du den ersten Job und was solltest Du unbedingt erleben? Diese Seite soll Dir dabei helfen, nie ersten Schritte zu gehen. Alles folgt aus  der wichtigsten Frage: Jetzt bist du hier. Was willst Du machen? 

Was möchtest Du als nächstes tun?

An den ersten Tagen in Neuseeland gibt es viel zu organisieren: Du brauchst ein Bankkonto und eine Steuernummer. Vielleicht willst Du gleich auf Jobsuche gehen, um die Reisekasse aufzufüllen. Oder Du erkundest erstmal die Umgebung.

Mit einem Auto bist Du deutlich mobiler. Aber was gibt es beim Kauf zu beachten? Und wo reist Du als erstes hin: Bleibst Du auf der Nordinsel oder setzt Du gleich über in den Süden? Diese Auswahl können wir Dir nicht abnehmen, aber erleichtern. Auf dieser Seite findest Du die wichtigsten Informationen. So kommst Du entspannt an und kannst die besten Entscheidungen treffen.

Jeder Backpacker kommt mit unterschiedlichen Vorstellungen, Plänen und Zielen nach Neuseeland. Kein Work-and-Travel-Jahr gleicht dem anderen. Um Dir die ersten Tage im Land zu erleichtern, haben wir auf den folgenden Karteikarten ein paar Punkte zusammengestellt. Nun liegt es an Dir, das Beste aus Deinem Abenteuer Neuseeland herauszuholen.

Das Team von Work-Travel-Fun Neuseeland wünscht Dir eine unvergessliche Zeit und mega viel Spaß!

Ein neuseeländisches Bankkonto ist die Voraussetzung dafür, dass Du als Backpacker arbeiten darfst. Such Dir am besten eine der großen, überregionalen Banken aus. Dazu gehören die ANZ, Westpac und die ASB Bank. Achte darauf, dass keine Gebühren für Kontoführung und Onlinebanking anfallen.

Mach vor Ort einen Termin zur Kontoeröffnung aus. Dafür brauchst Du Deinen Reisepass und eine Wohnadresse. Als Backpacker reicht die Bestätigung Deines Vermieters oder Hostels, dass Du dort wohnst. Die Kontoeröffnung ist Formsache und schnell erledigt. Übrigens: Wenn Du Dich für eines unserer Starterpakete entscheidest, übernehmen wir die Auswahl der richtigen Bank und die Terminvereinbarung. Du musst nur noch hingehen. Einfacher geht’s nicht! 

Zum Konto erhältst Du eine eftpos-Karte. Sie funktioniert wie unsere EC-Karte. Du solltest darauf achten, dass das Online-Banking von Anfang an freigeschaltet ist und keine zusätzlichen Gebühren erzeugt. So kannst Du unterwegs immer wieder Deine Finanzen kontrollieren und Überweisungen erledigen, ohne auf Bankfilialen angewiesen zu sein. 

Die eftpos-Karte wird von den meisten Geschäften akzeptiert, so dass Du nicht viel Bargeld mit Dir herumschleppen musst. Zusätzlich ist es sinnvoll und wichtig, eine Kreditkarte zu besitzen. Damit bezahlst Du in der Regel das Working-Holiday-Visum, Deinen Flug oder die Gebühr für einen Mietwagen. Die Kreditkarte kannst Du Dir schon in Deutschland von Deiner Bank holen. Am gebräuchlichsten sind Visa und Mastercard. Übrigens: Die DKB (Deutsche Kreditbank AG) bietet ein Online-Konto mit Kreditkarte an. Damit kannst Du kostenlos und weltweit Geld abheben. 

Der nächste logische Schritt nach der Kontoeröffnung ist die Beantragung der neuseeländischen Steuernummer (IRD). Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Du einer Arbeit nachgehen darfst. 

Um Deine Steuernummer zu bekommen, brauchst Du ein neuseeländisches Bankkonto, Deinen Reisepass, einen Nachweis der letzten gemeldeten Adresse, einen Nachweis der deutschen Steuer-ID sowie Dein Working-Holiday-Visum. 

Wenn Du alles zusammen hast, füllst Du das Online-Formular des Finanzamts aus und schickst dem Amt die Kopien Deiner Belege zu. Die IRD-Nummer erhältst Du dann per E-Mail. 

Wenn Du auf der Suche nach einem Job bist, dann haben wir die richtigen Tipps für Dich. Du findest bei uns alle Informationen rund ums Thema “Jobsuche und Arbeiten in Neuseeland” – dafür musst Du einfach nur hier klicken.

Wichtig ist vor allem die Jahreszeit, in der Du in Neuseeland landest. Viele der klassischen Backpacker-Jobs sind saisonal begrenzt. So kannst Du auf Obstplantagen nur während der Haupterntezeit im Sommer (etwa September bis April) arbeiten. Dann sind auch die meisten Touristen unterwegs und schaffen Arbeitsplätze für Backpacker im Servicebereich. Das solltest Du auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Mehr über Jahreszeiten in Neuseeland erfährst Du hier.

Wenn Du Erfahrung im Umgang mit Kindern hast, kannst Du dich als Au-pair bewerben. Das Besondere dabei: Wenn wir Dir einen Au-pair-Aufenthalt vermitteln, bieten wir eine Jobgarantie. Du hast also keinerlei Unsicherheit bei der Arbeitssuche. Eine neuseeländische Familie wartet schon auf Deine Hilfe und wird Dich mit offenen Armen empfangen. 

Du kannst zum Beispiel ein halbes Jahr in der Familie arbeiten. Erfüllt von dieser Erfahrung und mit viel Selbstvertrauen kannst Du dann die zweite Hälfte Deines Visums dafür nutzen, das Land zu entdecken. 

WWOOFing bedeutet in seiner eigentlichen Form die Arbeit auf ökologischen Farmen für Kost und Logis. Aber nicht nur Bio-Bauernhöfe, sondern auch Hostels und viele andere Stellen geben Dir Unterkunft und Essen im Austausch für einige Stunden Arbeit am Tag. Auch diese Jobs werden umgangssprachlich als “WWOOFing” bezeichnet. 

WWOOFing eignet sich als Übergang oder Einstieg in die Backpacker-Arbeit in Neuseeland. Wenn Du Dir noch nicht zutraust, auf die Suche nach bezahlter Arbeit zu gehen, kannst Du so erstmal Arbeitserfahrung, Sprachkenntnisse und Selbstvertrauen sammeln. Pack in Deinem Hostel mit an und komme kostenlos unter, oder erfahre mehr über den Alltag auf einer der vielen Farmen. Hier erfährst Du, wie und wo Du Dich bewerben kannst.

Mit einem Auto bist Du von Anfang an mobil. Das ermöglicht Dir, sofort in Dein Abenteuer durchzustarten. Andererseits erhöht es auch die Jobchancen deutlich. Du bist flexibel und kannst auch Arbeitsgelegenheiten wahrnehmen, die nicht direkt im Umkreis des ersten Hostels liegen. 

Für Backpacker lohnt sich fast immer der Kauf eines Campervans. Mieten ist nur bis zu einem Zeitraum von etwa 3 Monaten sinnvoll. Mit Deinem eigenen Campervan hast Du die wichtigste Ausrüstung immer dabei und kannst überall übernachten. Ein qualitativ hochwertiges Auto wird Dich im ganzen Work- and Traveljahr treu begleiten.  

Ein Campervan bietet Dir die Freiheit, überall hinzufahren und zu übernachten, wo Du möchtest. Deswegen raten wir Backpackern auf jeden Fall zum Autokauf am Anfang der Reise, wenn es ins Budget passt. 

Aber natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten, in Neuseeland herumzureisen. Zugverbindungen sind rar, dafür ist das Fernbusnetz sehr gut ausgebaut. Unternehmen wie Intercity oder Naked Bus bieten Hop-on-Hop-off-Tickets an, mit denen Du Dir deine Reise selbst gestalten kannst. Unterkünfte oder Ausflüge sind nicht enthalten.

Von Haka Tours, Flying Kiwi und anderen Anbietern gibt es auch durchorganisierte Busreisen mit Unterkunft, Aktivitäten und Reiseleiter. Damit kannst Du für ein paar Tage oder Wochen einen Überblick übers Land bekommen und neue Leute kennen lernen. Du musst Dich um nichts kümmern, bist aber auch nicht flexibel und zahlst mehr Geld. 

Wenn Du es etwas abenteuerlicher magst, kannst Du auch trampen, Mitfahrgelegenheiten ergattern oder mit dem Fahrrad reisen. Mehr zu Transportmitteln findest Du hier.

Als Backpacker hast Du ganz verschiedene Möglichkeiten, zu übernachten. Für welche Art von Unterkunft Du Dich entscheidest, hängt von Deinem Budget, Transportmittel, Verfügbarkeit und Geschmack ab. Beliebte Lösungen sind Hostels, Campingplätze, Freedom Camping, Couchsurfing und WWOOFing. 

Hostels sind die wohl beliebteste Übernachtungsmöglichkeit für Backpacker und genau das richtige für den Einstieg. Hier kommst Du im Mehrbettzimmer unter, bekommst etwas zu essen und kannst Deine Sachen waschen. Preise und Komfort sind sehr unterschiedlich. Manche Hostels bieten günstigere Tarife für Langzeitgäste an. Es lohnt sich, nachzufragen. 

Wenn Du mit einem Campervan unterwegs bist, kannst Du Campingplätze nutzen oder mittels Freedom Camping wild campen. Dabei gibt es bestimmte Regeln zu beachten. Ein eigener Campervan bietet was die Unterkunft angeht die größtmögliche Freiheit. Auch mit Auto und Zelt hast Du günstige Übernachtungsmöglichkeiten auf Camping- und Stellplätzen. 

Kostenlose Alternativen bieten Couchsurfing und WWOOFing. Beim Couchsurfing übernachtest Du kostenlos bei Einheimischen. Der kulturelle Austausch und die gute Gesellschaft stehen im Mittelpunkt. Es eignet sich vor allem für kurze Aufenthalte. Du kannst auch kostenlos unterkommen, indem Du mit Deiner Arbeitszeit bezahlst. Beim WWOOFing im engeren Sinne arbeitest Du auf einem Bio-Bauernhof mit und bekommst dafür Kost und Logis. Viele Hostels bieten Dir auch einen gratis Schlafplatz, wenn Du ein paar Stunden mit anpackst. Als Au-pair kümmerst Du Dich um die Kinder Deiner Gastfamilie und bekommst eine Unterkunft und ein Taschengeld. 

 

Die meisten Neuseeland-Backpacker kommen am Flughafen in der größten Stadt Auckland an. Hier ist also der Ausgangspunkt für Deine Reise. Der Vorteil: Auf der Nordinsel herrscht ganzjährig mildes Klima. Die Insel liegt näher am Äquator und hat nicht so einen ausgeprägten Winter wie die Südinsel. Wenn es also gerade Winter ist, lohnt es sich, hierzubleiben. 

Auf der Nordinsel leben über drei Viertel der Bevölkerung Neuseelands in 12 urbanen Zentren, darunter die Hauptstadt Wellington. Zu den schönsten Naturschauplätzen zählen die Bay of Islands, der Lake Taupo und die Waitomo Caves. 

Wenn die warme Jahreszeit beginnt, lohnt es sich, von der Nordinsel überzusetzen und den Süden Neuseelands zu entdecken. Die Südinsel ist deutlich dünner besiedelt und bietet die spektakulärsten Landschaften des Landes. Zu den Highlights gehören die Südlichen Alpen. Hier befindet sich Queenstown, eine Stadt, die vom und für den Outdoorsport lebt. Hochalpines Gelände und Gletscher prägen die Gegend. Im Süden der Insel liegt Fiordland mit atemberaubenden Felswänden und Wasserfällen.

Am meisten Arbeit und Spaß bietet die Südinsel im Sommer (ca. September-April). Doch wenn Du Wintersport liebst, solltest Du in der kalten Jahreszeit vorbeischauen. Dann locken Skigebiete mit traumhaften Pisten und attraktiver Saisonarbeit.

Frequently Asked Questions

Sollte ich erst arbeiten oder erst herumreisen?

Das kommt natürlich auf Dein Reisebudget an. Wenn Du es Dir leisten kannst, empfehlen wir, erst einmal in Ruhe anzukommen und die Umgebung zu erkunden. Dann kannst Du immer noch auf Arbeitssuche gehen. Gerade in der Hauptsaison ist das Jobangebot für Backpacker groß. Du musst also nicht sofort nach Ankunft anfangen zu suchen. Wenn Du Dir aber ganz sicher sein willst: Für unsere Au-pairs bieten wir eine Jobgarantie an! 

Welche Formalien muss ich vor Ort erledigen?

Du bist mit dem Working-Holiday-Visum eingereist und darfst in Neuseeland ganz offiziell reisen und arbeiten. Du brauchst aber noch ein neuseeländisches Bankkonto und die Steuernummer (IRD), damit Du Arbeit annehmen darfst. 

Außerdem ist es sinnvoll, eine SIM-Karte zu kaufen, damit Du zu bezahlbaren Preisen telefonieren kannst.

Wie komme ich möglichst schnell raus aus Auckland?

Oft haben wir die Erfahrung gemacht, dass Backpacker in Auckland ankommen und möglichst schnell aus der Stadt raus wollen.

Nicht so eilig! Auckland bietet alle Möglichkeiten, zu jobben und Deine Freizeit zu genießen. Direkt in der Nähe der Stadt gibt es Strände zum Baden und Surfen, Whale Watching und Bungee Jumping.

Allerdings ist das auch eine Geldfrage, denn das Leben in der Stadt ist teurer als außerhalb. Wenn Du schnell los möchtest, erledige die Formalien und kaufe Dir einen Campervan. Dann empfehlen wir, Dir als erstes die direkte Umgebung und das Northland anzuschauen.  

Wie finde ich meinen ersten Job?

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, einen aktuellen Lebenslauf auf Englisch bereitzuhalten. Wenn Du zu Hause schon Arbeitserfahrung sammeln konntest oder eine Ausbildung abgeschlossen hast, solltest Du die entsprechenden Belege auch übersetzen lassen und mitbringen. Damit steigen die Chancen, dass Du Arbeit in Deinem Fachbereich bekommst. 

Die typischen Backpacker-Jobs liegen im Service und in der Landwirtschaft. Sie sind in der Hauptsaison reichlich vorhanden. Dann reicht es, die Augen offen zu halten und sich aktiv bei potentiellen Arbeitgebern vorzustellen. Ein Auto erhöht die Jobchancen, weil Du mobiler bist.

Wenn Du Dir am Anfang nicht zutraust, Dich direkt für einen Job zu bewerben, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Du kannst einen Sprachkurs belegen, ein Praktikum absolvieren, für Kost und Logis arbeiten (WWOOFing), oder einen Workshop in der Gastronomie machen. 

In welchem Monat sollte ich ankommen?

Das kommt ganz darauf an, was Du machen und erleben möchtest. Die warme Jahreszeit in Neuseeland geht etwa von September bis April. Dann gibt es auch die meisten Seasonal Jobs, zum Beispiel im Service und in der Landwirtschaft. Deine Reisezeit wird natürlich auch von der Dauer Deines Working-Holiday-Visums bestimmt, das ein Jahr gilt. 

Wie finde ich Reisepartner?

In den Hostels lernst Du ganz von allein andere Backpacker kennen, wenn Du das möchtest. Gehe einfach offen auf die anderen zu. Oft entstehen dann spontan neue Reisegemeinschaften, wenn Du merkst, dass ihr auf der gleichen Wellenlänge seid und ähnliche Ziele habt. 

Was gibt es in Neuseeland zu entdecken?

Finde mit unseren Top-5-Listen die Highlights des Landes

Die 5 schönsten Skydiving Spots

1. Lake Taupo
2. Franz-Josef-Gletscher
3. Queenstown
4. Abel Tasman National Park
5. Wanaka

Die 5 schönsten Hiking Tracks

1. Abel Tasman Coast Track
2. Franz-Josef-Gletscher
3. Milford Track
4. Ballpass Crossing Mt Cook
5. Tongariro Alpine Crossing

Die 5 besten Rafting Spots

1. Kaituna River (Okere Falls)
2. Shotover River
3. Tongariro River
4. Wairoa River
5. Waitomo Caves

Möchtest Du dich vor Ort fortbilden?

Vor Ort hast Du verschiedene Möglichkeiten, Deine Jobchancen zu verbessern: Belege einen Sprachkurs, verbessere Deine gastronomischen Kenntnisse oder absolviere ein Praktikum in Deiner gewünschten Branche. 

Sprachkurs

Ein Intensivkurs in einer Sprachschule erleichtert den Einstieg ins echte Kiwi-Englisch.

Barkurs

Wenn Du Jobs in der Gastronomie suchst, kann sich ein Schnellkurs an der Bar lohnen.

Barista

In einem Barista-Workshop lernst Du alles über die Kunst, guten Kaffee zu servieren.

Praktikum

Ein Praktikum ermöglicht echte Arbeitserfahrung abseits der üblichen Backpackerjobs.